Stress in der Gesellschaft nimmt zu

Aug 12th, 2017 | By | Category: Gesundheit & Ernährung, Leitartikel

Auch ständig „online“ zu sein bedeutet Stress und kann krank machen. Foto: paisteline fotolia

Stress gehört zu unserem Leben. Die Menschen empfinden und bewältigen ihn unterschiedlich. Der Stresspegel, dem die Menschen ausgesetzt sind, ist auch in den einzelnen Regionen Deutschlands unterschiedlich. So ist er in Bayern höher als in Köln. Auch auf dem Land scheint der Stresslevel geringer zu sein als in der Großstadt

Bluthochdruck

Wir unterscheiden zwei Arten von Stress: Positiver Stress ist über eine kurze Zeitdauer gesund. Er sorgt für eine verbesserte Konzentration und gesteigerten Antrieb. Dagegen schadet negativer Stress über einen langen Zeitraum der Gesundheit. Typische Folgen von negativem Stress sind Schlafstörungen und Bluthochdruck.

Höhepunkt mit 45 Jahren

Sechs von 10 Deutschen bewerten ihr Leben als stressig. Fünf davon fühlen sich sogar dauerhaft gestresst. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Studie. Auch die Lebenssituation der Menschen spielt eine große Rolle. Sie ist mitentscheidend für die Stressanfälligkeit. Die Ergebnisse des Stresstests haben gezeigt, dass Frauen stärker unter Druck stehen als Männer. Ein Viertel der Frauen stehen unter Dauerstress, bei Männern noch nicht mal jeder Fünfte. Auch das Alter ist mitentscheidend. Ab dem 18 Lebensjahr nimmt das Stressempfinden zu. Mit 45 Jahren erreicht es seinen Höhepunkt.

Bildungsgrad hat Einfluß auf Stressempfinden

Die Familiensituation spielt auch eine große Rolle!  Single sollen demnach stressfreier leben als die Menschen, die mit einem Partner  zusammenleben. Kommen noch Kinder hinzu, dann steigt das Stresslevel rapide an. Auch die Bildung hat Einfluss auf das Stressempfinden. Es gilt, je höher der Bildungsgrad, desto höher das Stressempfinden.

Letztlich stellte sich auch heraus das  Geld allein nicht glücklich mach. Ab einer Gehaltsklasse von 4000 Euro verdoppelt sich der Stresslevel im Gegensatz zu denjenigen, die mit ihrer Gehaltsklasse darunter liegen.

Letztendlich liegt es an einem selbst zu erkennen, ob der Stress des täglichen Lebens gesund oder ungesund für einen ist.

 

von Marvin Zierold 

 

 

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