Kraft- und Ausdauertraining helfen beim Abnehmen

Mai 29th, 2016 | By | Category: Fitness, Training & Freizeit
Gerade im Alter ist Hanteltraining sinnvoll. Foto: kzenon/fotolia

Gerade im Alter ist Hanteltraining sinnvoll.    Foto: kzenon/fotolia

Bewegung und Ernährung beeinflussen unseren Stoffwechsel. „Fitness“ zählt mehr als „Fatness“! Darin sind sich die Experten einig. Die lauernden Gefahren bei deutlichem Übergewicht und zu wenig Bewegung: Bluthochdruck, gestörter Blutzuckerhaushalt und erhöhter Blutfettspiegel, bekannt auch als das „metabolische Syndrom“. Das Risiko für Gefäßleiden, Herzinfarkte, Typ-2-Diabetes und einen frühen Tod erhöhen sich erheblich. Daher empfehlen Ärzte, Sportwissenschaftler und Biologen den Betroffenen schon seit langem mit einem körperlichen Training zu beginnen. Denn mit einer vergrößerten Muskelmasse geht auch  ein erhöhter Kalorienverbrauch einher. Erstaunlich:  Selbst im Schlaf benötigen die Muskeln Energie. Das heißt, es werden über 24 Stunden auch ständig mehr Fette und Kohlenhydrate verbrannt.

Krafttraining auch im Alter

Bereits ab 30 Jahren schwindet die Muskelmasse in der Regel ohne körperliches Training. Man rechnet ungefähr 10 Prozent pro Dekade. Training hilft,  Muskelkraft aufzubauen und so weit wie möglich zu erhalten. Das gilt für jedes Alter. Wenn die Gesundheit es zuläßt, kann auch ein älterer Mensch seine Kraft- und Ausdauer intensiv trainieren. Dabei ist es normal, wenn die Pfunde nicht gleich purzeln. Muskeln sind schließlich schwerer als Fett. Erfolge sind meist erst später sichtbar. Wer Muskelmasse aufbauen will, sollte mindestens zwei- bis dreimal in der Woche ein Ganzkörpertraining absolvieren. Zusätzlich scheint bei älteren Menschen ab 65 Jahre eine Ernährungsumstellung sinnvoll zu sein. Empfohlen werden die Einnahme von Vitamin D und verschiedene Aminosäuren. Grundsätzlich sollte man möglichst früh mit dem Muskeltraining anfangen und sich sozusagen auf Vorrat eine gut ausgebildete Muskulatur zuzulegen.

Immer in Bewegung bleiben

Niemand ist allein durch seine vererbten Gene dick. Dem einen fällt es leicht, sein Gewicht zu halten, der andere muss sich dafür „abrackern“. Unterschiedliche Mikroben im Darm des Menschen sollen  dafür mitverantwortlich sein. So kann auch je nach Vererbung ein dicker Mensch krank sein oder aber auch rundum gesund. Es gibt stark übergewichtige Menschen mit völlig unauffälligen Blutwerten ohne ein besonderes Risiko für Diabetes oder Arteriosklerose. Doch nur wenige der  adipösen Menschen haben dieses Glück, von Natur aus so ausgestattet zu sein. Mehr Bewegung und eine gute Ernährung helfen allen Menschen gesund zu bleiben. Erwähnt werden sollte auch die positiven Auswirkungen von Bewegung auf die Psyche: Das Selbstwertgefühl nimmt zu, Ängstlichkeit, Stress und Depression nehmen ab. Bewegung führt zu dem guten Gefühl, sein Leben besser im Griff zu haben.

 

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