Ausreichende Bewegung dient der Gesundheit und dem Wohlbefinden

Aug 19th, 2015 | By | Category: Gesundheit & Ernährung, Leitartikel
Der Mensch ist von seiner Herkunft her für lange Laufstrecken dispositoniert. © fotolia GaudiLab

Der Mensch ist von seiner Herkunft her für lange Laufstrecken dispositoniert.
© fotolia GaudiLab

Der Monat Juli geizte nicht mit seinen Temperaturen. Er hat alle Rekorde gebrochen. Das war der heißeste Monat seit 1889, das Jahr der ersten Wetteraufzeichnungen. Aufgrund der hohen Ozonwerte wurde immer wieder in den Medien vor allzu großer körperlicher Anstrengung gewarnt. Doch nun kommen bald die kühleren Tage und Abende. Zeit an seine Gesundheit zu denken und sich wieder mehr zu bewegen. „Raus aus dem Schongang“, sollte nun die Devise lauten. Denn ausreichende körperliche Bewegung ist wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Krank durch mangelnde Bewegung

80 Prozent der Deutschen bewegen sich  zu wenig. Nicht einmal die empfohlenen zwei Stunden pro Woche werden eingehalten. Viele sitzen von morgens bis abends, wo doch die Evolution, um gesund und fit zu bleiben, geradezu das Gegenteil vom Menschen verlangt. Die Folgen sind schwindende Muskulatur, mangelnde Beweglichkeit und Schmerzen in der Muskulatur und den Gelenken. Auch die Gefäße werden in Mitleidenschaft gezogen. Hoher Blutdruck entsteht. Auch weitere  körperliche Gebrechen stellen sich ein.

Zeug zum wahren Lebenselixier

Ausreichende sportliche Betätigung kann all dieses verhindern, Sport hat das Zeug zum wahren Lebenselixier. Denn mehr Bewegung stärkt unsere Muskulatur und unseren Kreislauf, schützt unser Gefäßsystem und baut Übergewicht ab. Darüber hinaus hat er auch positive Auswirkungen auf unsere Gehirnareale. Wie verschiedene Studien beweisen, kann Sport auch unser Denken und unsere Psyche verändern. „Sport bringt genau jene Areale auf Trapp, die besonders wichtig sind, alte Gewohnheiten zu durchbrechen. Die Systeme für Lernen, Gedächtnis und Verhaltenskontrolle“ ,stellt der Hirnforscher Manfred Spitzer von der Uni-Klinik Ulm fest. In den Nervenbahnen entstehen neue Verknüpfungen und die Durchblutung verbessert sich. Nach und nach werden so unsere Selbstkontrolle und der Wille zu einem gesünderen aktiveren Leben gestärkt.

Sport muss Spaß machen

Regelmäßige Bewegung scheint der Motor zu einem zufriedenen und selbstbewussten Leben zu sein. Doch man darf anfangs nicht zu viel erwarten und man muss sich Zeit nehmen.  Schnell vollzieht sich eine solche Veränderung nicht. Nervenstrukturen brauchen dafür ihre Zeit. Jetzt bloß nicht zu früh aufgeben! Daher sollte man sich einen Sport aussuchen, der einem Spaß macht, der mit vielen positiven Erlebnissen verknüpft ist. Und mit ihm sollte man langsam beginnen und Überforderungen meiden. Dann ist auch dem blutigsten Anfänger der Erfolg sicher!

Hinterlasse einen Kommentar!