Stoffwechsel in Fahrt- Bewegung leicht gemacht

Nov 21st, 2014 | By | Category: Fitness, Training & Freizeit, Leitartikel
Der "innere Schweinehund" steht einem verbesserten Stoffwechsel häufig im Wege.

Der „innere Schweinehund“ steht einem verbesserten Stoffwechsel häufig im Wege.

„Unsere Muskeln sind der Motor für unseren Stoffwechsel“. Unsere Lebensweise hat einen starken Einfluss auf ihn. Für eine gesunde Lebensweise muss unser Stoffwechsel optimal funktionieren. Gehirn, Körperzellen und Organe müssen stets bestens versorgt sein. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden, fühlen wir uns müde und schlapp und neigen dazu Übergewichtig zu werden.
Professor Dr. Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln gab in einem Artikel des „Kölner Stadtanzeiger“ Tipps wie man seinen Stoffwechsel auf die Sprünge helfen kann.

Muskeln verbrauchen Energie

Für die „Couch-Potatos“ gilt zuerst einmal Muskelmasse aufbauen. Denn Muskelmasse verbrennt selbst im Ruhezustand Kalorien. Mehr Mitochondrien müssen gebildet werden. Denn sie sind die Energielieferanten für körperliche Aktivitäten. Nur durch ein intensives Training der Muskulatur vermehren sie sich. Viel Bewegung hilft dem Stoffwechsel auf die Sprünge. Nach zwei Stunden vor dem Fernseher, Computer oder im Auto muss der Stoffwechsel durch Bewegung wieder aktiviert werden. Genau so wichtig ist eine gesunde Ernährung. Künstliche Nahrungsergänzungsstoffe und zu viel Zucker überfordern den Stoffwechsel. Vorsicht bei Fruchtsäften, Energie- und Gesundheitsdrinks. Oft enthalten sie sehr viel Zucker.

Muskeltraining ist auch Gehirntraining

Viel Bewegung versorgt auch das Gehirn ausreichend mit Sauerstoff. Denn von der normalen Energie zufuhr des Tages verbraucht das Gehirn allein etwa 30 Prozent. Ist das Gehirn nicht gut ausreichend versorgt, stellen sich Kopfschmerzen ein. Der „Verstand dehydriert“ wenn wir nicht genug trinken. Muskeltraining ist so auch Gehirntraining. Neben einer ausreichenden Bewegung sind auch Ruhe- und Entspannungsphasen im Alltag notwendig. Zuviel Training schmälert die Leistungsfähigkeit der Muskulatur und lässt sie bei Belastung schneller ermüden.
Nach regelmäßigen Phasen der Entspannung sollten die Muskelfasern ausreichend intensiv trainiert werden. „Am besten bis es schön brennt und Froböse weiter: „Das darf auch ein wenig weh tun. Ein Zeichen dafür, dass Energie verbraucht ist.“

Lymphsystem pflegen

Auch sollte an die Pflege des Lymphsystems gedacht werden. Anregend ist, morgens die Arme und Beine in Richtung Körpermitte auszustreichen und sich zu recken. Wird die Lymphe nicht angeregt, werden auch die Schadstoffe nicht ausgesondert. Nachts werden im Körper Schadstoffe gesammelt. Wenn die alten Schadstoffe nicht komplett vernichtet werden, ist logischerweise kein Platz mehr für die Neuen.
Es versteht sich eigentlich von selbst, dass es auch wichtig ist ausreichend zu essen. Das ist wie mit einem Auto: Ohne Sprit fährt es nicht. Wer zu wenig isst, macht seinen Stoffwechsel arbeitslos. Morgens einen Naturjoghurt, am besten mit einem Löffel Honig verfeinert. Das ist besser als der Griff zu den Fertigfruchtjoghurts, denn meist steht nur Frucht drauf- drin ist bloß künstliches Aroma.

von Jan Lücking

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