Mit mehr Bewegung ins neue Jahr

Jan 2nd, 2014 | By | Category: Fitness, Training & Freizeit, Leitartikel, Off-Topic

Foto:Grafvision/Fotolia

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Der Jahreswechsel ist bekanntlich  die Zeit  der guten Vorsätze.  Fragt man die Menschen auf der Straße, was für sie für die nächste Zeit von großer Bedeutung ist, so steht der Wunsch nach einer stabilen Gesundheit im Vordergrund. Man möchte seinen eigenen Körper nicht mehr so sehr vernachlässigen, mehr auf die eigene Gesundheit  achten und sie nicht weiterhin dem puren Zufall überlassen. Pläne sind so schnell gemacht. Nun werden sie in die Tat umgesetzt. Joggingschuhe werden geschnürt, Mitgliedschaften in Sportvereinen oder einem Fitnessclub abgeschlossen und anfangs wird eifrig drauflos trainiert. Doch wie es sich mit den guten Vorsätzen meist immer verhält, schon bald drohen sie Makulatur zu werden.

Was wird falsch gemacht? Was führt zum vorzeitigen Abbruch der doch so gut gemeinten Ansätze? Grundsätzlich muss der Sport, den man betreibt, Spaß machen. Nicht alle Sportarten sind für jeden geeignet. Nicht jeder ist zum Beispiel von Natur aus ein Läufertyp. Besonders bei zu hohem Übergewicht sollte man mit einer anderen Sportarten beginnen. Vielleicht findet man ja Gefallen am Schwimmen. Bewegung im Wasser entlastet die Gelenke und fördert die Ausdauer und kräftigt ebenfalls die Muskulatur.

Ein weiterer Grund, der dazu führt, das Handtuch vorzeitig zu werfen ist der Wunsch, sein Ziel sehr schnell zu erreichen. Die eigene Ungeduld steht dem Trainingserfolg dann im Wege.

Bereits im Alltag sollte man damit beginnen, mehr Bewegung in sein Leben zu bringen. Das funktioniert nicht, ohne liebgewonnene Gewohnheiten aufzugeben. Denn Bewegungshilfen, wie Rolltreppen und Fahrstühle sollte man zukünftig meiden, kurze und bisweilen auch längere Strecken, die man bislang mit dem Auto zurückgelegt hat, sollte man zu Fuß gehen und betriebliche Pausen  mit möglichst viel Bewegung an der frischen Luft ergänzen.

Wird das veränderte Verhalten noch mit einem systematischen Fitnesstraining ergänzt, dann lässt der Erfolg auch nicht lange auf sich warten. Mit dem deutlichen Mehr an Bewegung wachsen die Muskeln und die körperlichen Fettdepots beginnen zu schwinden. Denn die Muskeln holen sich die für die Bewegung notwendige Energie aus den im Körper gelagerten Fetten. Zusätzliche längere Trainingseinheiten der Ausdauer bringen noch einen zusätzlichen Nutzen.

Ein weiterer Vorteil: Bereits geringe körperliche Aktivitäten steigern die Hirndurchblutung um bisher 30 Prozent. Bereits am zweiten Tag steigt im Blut die Konzentration eines Botenstoffs, der das Wachstum von Nervenzellen und deren Verbindung fördert. Man hat festgestellt, dass auf diese Weise der Hippocampus, das Lern- und Gedächtniszentrum im Kopf nach einem Jahr um zwei Prozent gewachsen war. Ein Hoffnungsschimmer am Horizont: Erste Studien lassen vermuten, dass mehr Bewegung im Leben altersbedingte Demenz hinauszuzögern kann.

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