Krafttraining ist für Erhalt und Verbesserung der Fitness notwendig

Jul 18th, 2013 | By | Category: Fitness, Training & Freizeit, Leitartikel

Kraft- und Koordination sind für eine gute Fitness notwendig.

Kraft- und Koordination sind für eine gute Fitness notwendig.

Schön ausgebildete Muskeln sehen nicht nur sexy aus, sondern sind ihrer eigentlichen Aufgabe, den Körper zu stützen und zu bewegen, viel besser gewachsen. Damit sie ihre Funktion auch dauerhaft erfüllen können, ist ein regelmäßiges Training notwendig. Alltagsarbeiten, wie zum Beispiel die Gartenarbeit, reichen aufgrund der meist einseitigen Belastung  für einen gesunden Muskelaufbau nicht aus. Ein zusätzliches Krafttraining  macht da durchaus Sinn. Gerade der Anfänger profitiert davon in besonderem Maß. Seine Muskelkraft verbessert sich zusehens und er kann die über den Tag anfallenden Arbeiten leichter verrichten. Bereits nach zwei bis drei Monaten regelmäßigem Training spürt er seine neu gewonnene Stärke und fühlt sich meist dadurch auch deutlich besser.

 Zwei- bis dreimal trainieren

Wer mit dem Krafttraining beginnt, sollte seine Muskulatur planmäßig und systematisch aufbauen. Ein zwei-  bis dreimaliges  Muskelausdauertraining in der Woche ist für ihn das geeignete Maß wieder fit zu werden. Grundsätzlich gilt es eine Überlastung zu vermeiden. Die Gewichte sollten so gewählt werden, dass eine hohe Wiederholungszahl möglich ist. Denn trainiert wird zunächst einmal die Muskelausdauer. Später können dann andere Trainingsformen – je nach dem Ziel, das man erreichen will – gewählt werden.

 Time under Tension

Für mehr Muskelwachstum ist es immer wieder wichtig, neue über eine gewisse Zeit anhaltende und ausreichend starke Reize zu setzen. „TUT“ oder auch „Time unter Tension“, also die Zeit in der der Muskel unter Spannung steht, ist für seinen Erhalt und sein Wachstum ein wichtiger Parameter. Der mechanische als auch der metabolische Anreiz haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen hohen Stellenwert bei der Anpassung der Skelettmuskulatur. Neue Trainingsreize sind immer wieder notwendig. Nur auf diese Weise kann man seine Muskulatur ausreichend trainieren und sein Training abwechselungsreich gestalten.

Form folgt der Funktion

Ein Judoka oder Boxer wird sicherlich anders trainieren als ein Langläufer oder Schwimmer. Auch der Trainingsplan eines Freizeitsportlers, der nur regelmäßig ins Fitnessstudio geht, unterscheidet sich vom Trainingsaufbau der anderen. Langsame Kontraktionsgeschwindigkeiten beim Krafttraining würden sicherlich die Schnelligkeit eines Judokas oder Boxers auf Dauer beeinträchtigen. Schnelle Kontraktions-geschwindigkeiten führen zu einer anderen morphologischen Veränderung in der Muskulatur. Die beiden trainieren auf diese Weise vorwiegend ihre schnellen Typ II Muskelfasern. Dadurch verbessern sie auch ihre intermuskulären Koordination.  Sportler bei denen die Bewegungsschnelligkeit nicht so wichtig ist, können sich hingegen bei den Kraftübungen mehr Zeit lassen und auch so erfolgreich  ihr Trainingsziel erreichen.

 

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