Nur wenige Fahrradschlösser sind sicher

Jun 17th, 2013 | By | Category: Leitartikel, Off-Topic

Der Handel bietet eine große Auswahl an Fahrradschlössern.

Der Handel bietet eine große Auswahl an Fahrradschlössern.

Fahrradfahrer aufgepasst! Nur wenige Fahrradschlösser halten was sie versprechen: Sicherheit vor Diebstahl. Selbst teure Fahrradschlösser können schnell „geknackt“ werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Stiftung Warentest, die kürzlich veröffentlichst wurde. Getestet wurden Bügel-, Falt-, Panzerkabel u. Kettenschlösser. Das Ergebnis: Fünf von 37 Schlösser wurden als gut befunden. 17 Schlösser fielen durch den Sicherheitstest durch.

Bemängelt wurden die Sicherheit – sie konnten relativ leicht aufgebrochen werden – als auch die hohe Schadstoffbelastung in den Kunststoffanteilen. Gute Schlösser kosten Geld. Testsieger sind zwei Bügelschlösser für die man 80 und 85 Euro hinblättern muss. Ihre Namen Abus Granit-XPlus 54/160 HB 230 EAN 4003318229763 u. Knog. Strongman EAN 9328389016001. Als gut wurden noch zwei weitere Schlösser genannt: Das Abus Granit-Plus 5/150 HB 230 EAN 4003318453397 für 75 Euro und das Abus Sinero 43/150 HB 230 EAN 4003318316203 für 40 Euro.

Diese Bügelschlösser haben jedoch den Nachteil, dass sie recht sperrig sind und sich meist nicht an Pfählen und Bäumen anschließen lassen. Faltschlösser, deren starre Teile untereinander beweglich, sind da geeigneter. Hier konnte aber nur das ABUS Bordo Granit-XPlus 6500/85 EAN 4003318551628 die Tester überzeugen. Sie benoteten das Schloss mit mit der Note 2,2. Alle anderen Schlösser in der Gruppe erhielten nur ein „ausreichend“. Absolut untauglich, so die Stiftung Warentest sind die Billigschlösser unter anderem mit den Spiralkabeln. Um sie zu „knacken“ benötigten die Tester nicht mehr als 15 Sekunden.

 

 

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