Mit Krafttraining besser laufen

Nov 6th, 2011 | By | Category: Aus dem Sportzentrum, Fitness, Training & Freizeit, Leitartikel

Zum Laufen braucht man Kraft- und Ausdauer

Ohne ausreichende Kraft läuft im wahrsten Sinne des Wortes nichts. Wem es an Körperkraft fehlt, kann auch nicht richtig laufen. Muskeln und Bänder werden überlastet, beginnen zu schmerzen. Auch die Gelenke werden ohne ihre stabilisierenden Muskeln unnötig belastet. Einen schönen Laufstil kann man unter diesen Voraussetzungen nicht erwarten.

Rumpfmuskulatur wichtig

Neben der Beinmuskulatur ist auch die Rumpfmuskulatur für einen Läufer sehr wichtig. Fehlt es an ihre, fehlt es an Körperspannung. Die Folge: Der Oberkörper knickt ab und die Beine bewegen sich nicht mehr harmonisch und wirken unkoordiniert. Damit verbunden ist auch  ein Gefühl der Schwäche. Besonders zu spüren nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag. Läufer mit einer schwachen Rumpfmuskulatur können ihre Hüfte beim Laufen nicht nach vorne drücken und dem Körper ausreichende Spannung verleihen. Die Folge: Der Körper knickt in der Hüfte ein und der Hintern wird nach hinten gestreckt. Raumgreifende Schritte sind so nicht mehr möglich. Lauftrainer bezeichnen diesen schlechten Laufstil sinnbildlich als „sitzende“ Laufhaltung. Schon im Stand fällt diese Muskelschwäche auf. Orthopäden sprechen dann von einer „Easy Standing Position“.  Der Körper ist nicht in der Lage sich aufzurichten

Eine starke Körpermitte

Dringend sollten dann Hüft- und untere Rückenmuskulatur mit einem entsprechenden Krafttraining gestärkt werden. Es empfiehlt sich, dass die Übungen regelmäßig – am besten dreimal in der Woche – durchgeführt werden. Auf jeden Fall sollten auch Bauch- und Beckenbodenübungen dazugehören. Auf diese Weise erreicht man neben einer guten Beinkraft eine starke Körpermitte aus der heraus wesentlich mehr Leistung möglich ist.

Fitnessstudio im Winter

Viele Läufer haben dies erkannt und profitieren von einem zusätzlichen Krafttraining. Fitnessstudios bieten ideale Voraussetzungen für ein zusätzliches Krafttraining. Solche Sporteinrichtungen verfügen in der Regel auch über hochwertige Laufbänder. Auf ihnen macht das Laufen Spaß. Auf diese Weise kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Man kann seine Ausdauer und seine Kraft trainieren.  Gerade bei schlechtem Wetter läßt es sich auf einem Laufband doch angenehmer trainieren.

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2 Comments to “Mit Krafttraining besser laufen”

  1. Thorsten Jaspert sagt:

    Kann ich nur zustimmen. Seitdem ich ins Fitnessstudio gehe hat sich nicht nur meine Beinkraft verbessert sondern auch die Köroerspannung. Empfehlung eine gestärkte Rumpfmuskulatur fürt zu einem besseren Stand. Beim laufen fällt es von besondern auf. Als ich am ersten Trainigstag im Studio au dem Laufband war, kam ich mir vor wie ein nasser Sack. Nach drei Monaten habe ich es mal wieder auf dem Laufband probiert. Das Ergebnis war Phänomenal. Das Laufgefülh hatte sich stark verbessert. Ich hatte keine Probleme mein Gleichgewicht zu halten. Mein Körpergefühl hatte sich enorm verbessert, hatte das Gefühl fast zu fliegen. Es fühlte mich für mich an als habe sich mein Körper neu er(ge)funden. Ich trainierte schon jetzt seit 1,5 Jahren im Studio und die Fortschritte haben weiter sich verbessert. Auch bei Altagstätigkeiten wie Holz hacken habe ich mehr Kraft und Kontrolle über die Axt. Hier mag auch der kräftigere Trizeps „Schuld“ sein. Eine bessere Rumpfmuskulatur bring mehr Fortrieb in die Beine. Auch beim Laufen in der Natur spüre ich das mehr an Kraft.
    Ich bin jetzt 42 und habe das Gefühl jemals in besserer Form gewesen zu sein.

  2. Bernd sagt:

    Bin ich voll bei dir. Ein begleitendes Training der stabilisierenden Muskulatur ist das Mindeste, was ein Läufer ergänzend zum Ausdauertraining absolvieren sollte. LG Bernd

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