Die letzte Etappe hatte es in sich

Mai 3rd, 2011 | By | Category: Aus dem Sportzentrum, Leitartikel, Off-Topic

Kleine Rast unterwegs auf dem neuen Natursteig Sieg

Am 1. Mai unternahmen die Wanderfreunde des Sport- und Gesundheitszentrum Wahlscheid eine Wandertour an der Sieg.  Ausführlich wurde in den vergangenen Wochen in der Presse über den neueröffneten Natursteig Sieg berichtet. Er wurde als landschaftlich besonders reizvoll dargestellt, ein wahres Naturerlebnis für alle Liebhaber von Tippeltouren.

11 Personen nahmen an der Wanderung teil. Den Bahnhof in Schladern hatten wir uns als Ausgangspunkt für unsere Tour ausgewählt. Unser erstes Ziel, nicht weit vom Bahnhof entfernt,  der Siegwasserfall. Über mehrere Kaskaden fließt die Sieg hier über Felsen hinunter. Der vier Meter hohe Wasserfall entstand in den Jahren 1857/1858 durch die Sprengungen, im Rahmen des damaligen Eisenbahnbaus. Der Fluss wurde dadurch in sein heutiges Bett umgeleitet. Ein schönes Naturschauspiel, das man sich bei einer Wanderung auf dem Natursteig nicht entgehen lassen sollte.

Danach führte uns der Weg hinauf zur Burg Windeck.  Der Weg dorthin war nicht sonderlich anstrengend. Immer leicht bergan erreichten wir nach einigen Kilometern das alte Gemäuer. Erste urkundliche Beachtung fand die Burg 1174. Wenn alte Mauern reden könnten, dann hätten sie hier viel zu erzählen gehabt. Die Burg kann auf eine wechselhafte Geschichte zurückblicken. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten viele Besitzer. Ritter, Grafen, Herzöge und Bischöfe waren eine Zeit lang Herren auf der Burg.

Auf abenteuerlichem Weg nach Übersetzig

Nach dem geruhsamen Abstieg verlief die Wanderung sehr abwechslungsreich. Der Weg führte durch die Sieg-Auen, über offenes Wiesengelände und durch ausgedehnte Waldgebiete. Teilweise war der Weg sehr anstrengend. Es gab steile und lange Anstieg und Abstiege, die nicht leicht zu bewältigen waren.

Unser letzter Wegabschnitt des Natursteigs Sieg nach Übersetzig macht seinem Namen alle Ehre. Am Steilhang hoch über der Sieg führte ein schmaler Pfad zu unserem Zielort. Teils abenteuerlich wand er sich in einem leichten Auf und Ab. Zwischendurch urige Holzbrücken, die über  kleine Schluchten hinweghalfen. Wer auf dieser Strecke nicht schwindelfrei ist, der hat es schwer.

Erlebnisreiche Stunden lagen hinter uns als wir eine Stunde später im Restaurant wohlbehalten einkehrten und den schönen Tag in gemütlicher Runde ausklingen ließen.

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