Studie: Spaziergänge gegen Gedächtnisschwund

Okt 17th, 2010 | By | Category: Gesundheit & Ernährung, Leitartikel
Spaziergänge für Geist und Seele

Sparziergänge halten Geist und Körper fit

Wie die Fachzeitschrift „Neurology“ der American Academy of Neurology in St. Paul am Donnerstag berichtete, halten einer neuen Studie zufolge Spaziergänge das Hirn auf Trab.

Damit ist spazieren gehen nicht nur gut für den Körper bzw. Bewegungsapparat, sondern gleichermaßen für den Geist.

Wer pro Woche mindestens 10 Kilometer zu Fuß geht, verringert dieser Studie zufolge den Gedächtnisverlus im Alter. Der Neurologe Kirk I. Erickson und sein Team von der Universität Pittsburgh untersuchten 299 zum Studienbeginn demenzfreie Senioren und beobachtete sie über einen Zeitraum von 13 Jahren. Dabei wurde genau festgehalten, welche Entfernungen von den Senioren pro Woche zu Fuß zurück gelegt wurden.

Die fleißigsten Spaziergänger unter den Probanden konnten ihr Risiko für Gedächtnisschwund über die Jahre hinweg halbieren! Die Wissenschaftler fanden durch Hirnmessungen heraus, dass nach 9 Jahren die Spaziergänger mit einem Laufpensum von 10 bis 16 Kilometern pro Woche mehr graue Hinrmasse bewahrt hatten als die weniger fleißigen Wanderer.

Erikson erklärt:

„Die Größe des Hinrs nimmt im fortgeschrittenen Alter ab. Dadurch kann es zu Gedächtnisproblemen kommen“

Darüber hinaus setzt er sich für weitere Studien ein, die ermitteln sollen, ob und wenn ja, welches Fitnesstraining geistiger Demenz und Alzheimer vorbeugen kann. Er sagt:

„Wenn regelmäßiges Fitnesstraining in den mittleren Lebensjahren tatsächlich zum Erhalt der Hirnmasse, der Denkprozesse und des Gedächtnisses im späteren Alter beitragen kann, wäre das ein weiterer Grund, Menschen ein Leben lang zur regelmäßigen Bewegung anzuhalten“

Bild: © Jean Schweitzer | Dreamstime.com

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