Sommer-Training bei hohen Temperaturen

Aug 20th, 2010 | By | Category: Fitness, Training & Freizeit, Leitartikel

Heute ist es endlich wieder so weit, die Sonne kommt raus und das Thermometer nähert sich der 30 Grad Grenze. Schön!

Bei so einem Wetter heißt es nix wie raus und ein bisschen bewegen – egal ob mit Laufschuhen, auf dem Rad, mit Skates oder im Fitnessstudio mit offenen Fenstern. Damit das Training aber auch weiterhin Spaß macht, gibt es hier ein paar Trainings-Tipps für die heiße Jahreszeit.

Unser Körper wird bei hohen Temperaturen auch ohne Training bereits stärker gefordert. Durch Anstrengung steigt  die ohnehin erhöhte Körpertemperatur weiter an. Denn bei jeder Kontraktion (Zusammenziehen) der Muskeln entsteht Wärme. Deshalb empfiehlt es sich, möglichst morgens bei angenehmen Temperaturen auszuüben. Alternativ auch abends, wobei da allerdings die Hitze häufig noch „steht“.

Das Training zu kühleren Tageszeiten empfiehlt sich besonders für Menschen mit schlechtem Trainingszustand oder mit Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Dort ist besondere Vorsicht geboten und an besonders heißen Tagen auch eine Trainingspause besser. Spätestens bei Schwächegefühl, Übelkeit oder Schwindel ist das Training zu beenden.

Ist Training zu Zeiten mit niedrigeren Temperaturen wegen Arbeit etc. nicht möglich, sollte man darauf achten, genügend zu trinken. Regelmäßig kleine Schlucke, maximal 600 bis 800 Mililiter pro Stunde (= 1 Fahrradflasche). Das gilt bereits für kürzere Läufe. Denn verliert der Sportler durch Schwitzen zu viel Flüssigkeit, wird seine Leistungsfähigkeit beeinträchtigt und das Risiko von Hitzeerkrankungen wie Kollaps, Hitzekrämpfe oder Hitzschlag steigt. Bereits im normalen Tagesablauf sollte auf ausreichende Trinkzufuhr geachtet werden. Denn vor Trainingsbeginn muss der Flüssigkeitshaushalt ausgeglichen sein.

Durch unseren vermehrten Mineralverlust ist ein Elektrolytgetränk noch besser als normales Wasser. Dies gilt vor allem bei Ausdauersport von länger als 1 bis 2 Stunden. Kleiner Tipp am Rande: Eine „normale“ Flasche Wasser empfiehlt sich z.B. bei längeren Radtouren für eine nette Abkühlung über Kopf und Rücken!

Beim Training draußen sollte auch der Sonnenschutz nicht vergessen werden. Da durch das Schwitzen der Schutz schneller nachlässt, sollte ruhig zu einem höheren Sonnenschutzfaktor gegriffen werden.

Wichtig ist auch die richtige Bekleidung: Dünnes Gewebe, das feutigkeitsaufnehmend und wärmedurchlässig ist und leicht auf der Haut aufliegt. So kann der Schweiß möglichst schnell in Hautnähe verdunsten und damit dem Körper Wärme entziehen.

Bild: © Yuri Arcurs | Dreamstime.com

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