Die Kleidung muss zuverlässiger sein als das Wetter

Nov 11th, 2011 | By | Category: Freizeit & Bewegung, Leitartikel

Funktionelle Bekleidung erleichtert die Wanderung

Wer sich gern im Freien bewegt und weder Wind noch Wetter scheut, dem bietet die Industrie heute ein großes Sortiment funktioneller Bekleidung. Vorbei ist die Zeit als Nässe und Kälte allmählich durch die Kleidung kroch und so Unternehmungen im Freien vorzeitig beendeten. Die neuen Materialien haben sich bewährt. Outdoor-Bekleidungen aus Kunstfasern sind in. Sie sind wasserdicht, atmungsaktiv, wärmeisolierend, abriebfest, leicht, elastisch und schnell trocknend. Alles Eigenschaften, die Unternehmungen im Freien erheblich erleichtern. Einige Grundregeln sollte man beim Kauf jedoch beachten.

 Funktionalität

Da spielt es zum Beispiel eine große Rolle welche körperliche Betätigung man im Freien betreiben will. Entscheidend für die Wahl ist natürlich auch das vorherrschende Wetter und nicht zuletzt das persönlichen Kälteempfinden. Auf jeden Fall sollte die Kleidung funktional sein. Bewährt hat sich das  sogenannte Schichtprinzip. Dabei werden  zwei bis drei Schichten eng übereinander auf der Haut getragen.

 Kunstfasern gegen Feuchtigkeit

Da lässt zum Beispiel die körperbetonte Funktionsunterwäsche aus schweißabsorbierenden und schnell trocknenden Fasern unnötige Feuchtigkeit unter der Kleidung erst gar nicht entstehen. Denn im Gegensatz zur Baumwolle speichern die Kunstfasern die Feuchtigkeit nicht. Diese erste Schicht hat die Aufgabe sie an die nächste Schicht weiterzugeben. Auf diese Weise bleibt die Haut angenehm trocken und ein Auskühlen wird verhindert.

Hoher Tragekomfort

Der zweiten Schicht kommt nun die Aufgabe zu, die vom Körper erzeugte warme Luft zurückzuhalten hingegen die Feuchtigkeit weiter abzuleiten. Somit hängt die Ausstattung der zweiten Schicht maßgeblich von der Außentemperatur und der persönlichen Aktivität ab. Bei schweißtreibenden Aktionen reicht diese meist aus und eine dritte ist nicht mehr notwendig. Auf jeden Fall spielt die äußere Schicht eine wichtige Rolle.  Die zweite oder wenn notwendig dritte Schicht entscheidet über das Wohlbefinden und den Tragekomfort. Bei schlechtem Wetter muss sie je nach der Art der körperlichen Betätigung wasserabweisend oder wasserundurchlässig sein.

 Zwiebelsystem

Dieses „Zwiebelsystem“ kann jedoch nur funktionieren, wenn die drei Schichten auch wirklich aufeinander abgestimmt sind und aus entsprechenden Materialien gefertigt wurden. So schützen mehrere dünnere Schichten, die aufeinander getragen werden, besser gegen Kälte als eine dicke Schicht. Je enger die Schichten aufeinander liegen, je besser wird die Feuchtigkeit abgeleitet. Auf diese Weise ist man in unseren Breiten bestens gegen alle möglichen Wetter ausreichend geschützt. Führt die Reise jedoch in heiße Gegenden, sollte man Baumwoll- und Leinenbekleidung bevorzugen. Diese Materialien können bis zu 80 Prozent ihres Eigengewichtes in Form von Feuchtigkeit aufnehmen. Auf diese Weise entsteht eine Verdunstungskälte, die als sehr angenehm empfunden wird.

Qualitativ hochwertige Bekleidung findet man im gut sortierten Sportfachhandel. Auch im Internet finden sich viele Angebote, so zum Bespiel bei www.campz.de.

 

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