10 Regeln für effektiven Sonnenschutz
Aug 5th, 2010 | By Rolf | Category: Gesundheit, Leitartikel
von Daniel Kohout
Eincremen ist nicht gleich eincremen. Wer sich einen Sommerurlaub genehmigt oder einfach nur hier zu Lande ins Freibad oder an den Strand geht, sollte achtsam sein. Die Sonne ist in den Sommermonaten sehr intensiv, speziell wenn sie zwischen 11 Uhr und 15 Uhr am höchsten steht. Da ist richtiges Eincremen angesagt. Wer einfach nur ein paar Spritzer Sonnenschutzmilch auf der Haut aufträgt und denkt die Sache wäre damit erledigt, wiegt sich in falscher Sicherheit. Das kann dann gefährlich werden. Zudem bietet die Kleidung, entgegen dem Irrglauben vieler, nicht immer einen 100 prozentigen Schutz vor UV-Strahlung. Aus diesem Grund ist richtiges Eincremen angesagt und das benötigt natürlich seine Zeit. Zum Eincremen von Stellen, die für einen selbst nur schwer erreichbar sind, wie die Rückenpartie, kann eine zweite Person hilfreich sein.
Es folgen nun 10 weitere wichtige Regeln für Sonnenschutz:
- Der Sonnenschutzfaktor einer Sonnenmilch sollte mindestens 20 betragen, vor allem in der Anfangszeit.
- Auf ihrem Sonnenmilchprodukt sollte die Aufschrift ‚UVA‘ erkennbar sein. Nur mit dieser Aufschrift garantiert ein Produkt optimalen Schutz vor UVA-Strahlung.
- Empfehlenswert sind wasserfeste, parfümfreie Mittel. Antioxidative Zusätze, zum Beispiel Vitamin E, wären sinnvoll zur Hautpflege.
- Viele kaufen ausschließlich teure Sonnenmilchprodukte, aus Angst, dass die billigen nicht ausreichend schützen. Laut Stiftung Warentest gibt es jedoch auch gute Sonnenschutzmittel in Drogerien oder Discountern.
- Wer an Hautkrankheiten oder Allergien leidet, sollte sich beim Kauf von Sonnencremes bei Arzt oder Apotheker beraten lassen.
- Auch Leute die nur in der Stadt bummeln wollen, sollten sich bei intensiver Sonne gut eincremen. Auch an schattigen Plätzen kann es die schädigende UV-Strahlung geben.
- Wer sich länger als 2 Stunden in der Sonne aufhält, sollte daran denken, sich erneut einzucremen, da der Sonnenschutz nicht ewig wirkt.
- Wer gerade schwimmen war, sollte ebenfalls darauf achten, sich nochmals einzucremen. Wenn die Haut durch Hautkrankheiten, Allergien,Wasser, beziehungsweise durch starkes Schwitzen nass wird, ist kein optimaler Schutz mehr geboten und man muss den Körper erneut eincremen.
- Wie bereits erwähnt, sollte man nicht zu sparsam mit der Sonnenmilch umgehen. Wer sich nach dem Motto ‚besser zu viel, als zu wenig‘ eincremt, befindet sich auf der sicheren Seite. Wichtig ist, daran zu denken das Gesicht ordentlich einzucremen, speziell auch Ohren und Nase.
- Nach einem Sonnenbad ist es sinnvoll, eine feuchtigkeitsspendende Hautpflege aufzutragen.
Der Bräunungswahn
Jeder zweite Deutsche fühlt sich gebräunt wohler. Jeder siebte Deutsche bräunt seinen Körper sogar im Solarium vor, bevor er sich ein intensives Sonnenbad im Freibad oder am Strand genehmigt. Dagegen verzichten 35 Prozent, also zirka jeder dritte komplett aufs Bräunen – aus Angst vor Risiken, wie zum Beispiel Hautkrebs. Im Alter jedoch, gewinnt der Schutz der Haut an Priorität. Etwa 62 Prozent der Leute über 50 Jahren legen keinen Wert mehr auf braune Haut, 50 Prozent von ihnen meiden die Sonne gar komplett. Dies ergab eine Umfrage der GfK Marktforschung unter knapp 2000 Deutschen über 14 Jahren.



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